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Sponsoren-Check zur EM 2024

 Die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland soll in Sachen Nachhaltigkeit eine Vorbildrolle übernehmen. So hat es der Turnierdirektor und ehemalige Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft, Philipp Lahm, von Anfang an betont. Diesen hehren Anspruch wiederholte er zuletzt Mitte März im Deutschen Bundestag bei einer öffentlichen Sitzung des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung: „Wir wollen für nachfolgende Sportgroßveranstaltungen auch in anderen Ländern Standards setzen.“

Das hört sich ausgezeichnet an, und in den vergangenen Monaten und Jahren ist viel in Angriff genommen worden. Aber auch umgesetzt? Das wollen und können wir im Ganzen gar nicht beurteilen. Doch wir haben uns einmal – gemeinsam mit Kolleg*innen der Romero Initiative – die drei deutschen der sechs Hauptsponsoren der UEFA EM 2024 (adidas, Lidl, Strauss) sowie den Generalsponsor der deutschen Nationalmannschaft (VW) unter dem Aspekt angeschaut, wie sie es denn mit Nachhaltigkeit und Menschenrechten halten. Und da fiel die Bilanz sehr unterschiedlich und mehr als durchwachsen aus. 

Die Ergebnisse unserer Recherchen haben wir auf jeweils zwei Seiten knapp zusammengefasst. Wer mag, kann sie gern vertiefen oder sich die drei anderen Hauptsponsoren (Alipay, Atos und Vivo) einmal vornehmen. Oder den Sponsor des jeweiligen Heimatvereins mal unter die Lupe nehmen.